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Was ist ein Baudenkmal?

In den meisten deutschen Städten stehen historische Gebäude. Manche besitzen einen hohen kulturhistorischen Wert, weil sie zeigen, wie Menschen in früheren Zeiten gelebt haben, oder weil sie an vergangene Baukunst erinnern – zum Beispiel an die Architektur der Gotik oder an pompöse Barockschlösser.

Die Stadt kann Gebäude von außergewöhnlichem Wert unter Denkmalschutz stellen. Denkmalgeschützte Gebäude, aber auch Plätze, Straßen und ganze Stadtviertel, heißen Baudenkmäler.

Ein Baudenkmal darf nicht abgerissen werden, weil sein Wert damit unwiederbringlich verloren gehen würde. Ein Denkmal darf auch nicht ohne Erlaubnis umgebaut oder einschneidend verändert werden. Einige Besitzer von Baudenkmälern ärgern sich darüber. Sie verstehen nicht, dass sie mit ihrem Eigentum nicht tun und lassen dürfen, was sie wollen.

Denkmalgeschützt: der Marktplatz von Wittenberg
Ein Baudenkmal: der Marktplatz von Wittenberg

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