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Was sind Stadttouristen?

Stadttouristen sind Reisende, die eine Stadt besuchen, um deren Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Die Fremden sind den Städtern sehr willkommen. Schließlich geben die meisten Touristen während ihres Besuchs reichlich Geld aus. Das freut vor allem Hotels, Restaurants, Museen, Galerien und nicht zuletzt die Stadtverwaltung.

Beim Besuch von Kirchen, Schlössern und Burgen tragen Stadttouristen durch Spenden und Eintrittsgelder dazu bei, dass die historischen Gebäude erhalten werden können. Die Instandhaltung alter Bauten ist nämlich sehr kostspielig. Andererseits können wertvolle Baudenkmäler auch unter zu vielen Touristen leiden. Abertausende tastende Hände und stampfende Füße hinterlassen selbst im härtesten Stein ihre Spuren.

Stadttouristen sind keine moderne Erscheinung. Im Mittelalter besuchten Reisende jene Städte, in denen sie sich ihren Lieblingsheiligen besonders nahe fühlten. Eine dieser Städte war Köln am Rhein. Dort liegen bis heute die Gebeine der Heiligen Drei Könige im Hohen Dom. Mittelalterliche Stadttouristen nennt man Pilger.

Stadttouristen auf dem Markusplatz in Venedig
Stadttouristen auf dem Markusplatz in Venedig

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