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Was ist ein Kraftwerk?

In Kraftwerken wird elektrischer Strom erzeugt – viel Strom! Die Stromerzeugung funktioniert fast genauso wie bei einem Fahrraddynamo. Maschinen erzeugen eine Drehbewegung und setzen Generatoren in Gang. Die Maschinen drehen sich aber nicht von selbst, sondern müssen angetrieben werden. Dafür gibt es verschiedene Antriebsstoffe.

Manche Antriebsstoffe, die in einem Kraftwerk zum Einsatz kommen, bergen einige Risiken. Dazu gehören die fossilen Brennstoffe. Wenn Erdöl, Erdgas und Kohle verbrannt werden, dann entstehen giftige Abgase, die Smog, sauren Regen und hohe Feinstaubbelastungen zur Folge haben. Je mehr fossile Brennstoffe in Kraftwerken verbraucht werden, desto schlechter ist das für die Umwelt und für unsere Gesundheit.

Der Antriebsstoff Uran, der in Atomkraftwerken verwendet wird, erzeugt keine Abgase. Das macht ihn aber nicht weniger gefährlich, ganz im Gegenteil. Uran ist so giftig, dass man ihn nirgendwo sicher aufbewahren kann.

Es gibt aber auch weniger risikoreiche Antriebsstoffe: Wind, Sonne und Wasser. Deshalb werden auf der ganzen Welt neue Windkraftwerke, Photovoltaikanlagen, Sonnenwärmekraftwerke und Wasserkraftwerke gebaut.

Eine Versorgungsanlage: das Kraftwerk
Ein Kraftwerk erzeugt elektrischen Strom

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