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Wie kommt das Erdöl zu uns?

Überall auf der Welt sind die Menschen heutzutage vom Erdöl abhängig; ohne Erdöl kein Treibstoff, kein Plastik und keine Asphaltstraßen. Die Erdölvorkommen allerdings verteilen sich sehr ungleichmäßig auf der Welt. Die meisten Länder müssen Erdöl aus dem Ausland importieren.

Der Erdöltransport ist aufwendig, teuer und riskant. Gigantische Öltanker verfrachten das ‚schwarze Gold‘ über die Weltmeere bis zu ihren Bestimmungsorten. Die größten Öltanker sind beinahe 400 Meter lang. Eine Schiffsladung kann über 500 Millionen Liter Öl umfassen. Mit dieser gewaltigen Menge könnte ein Auto 10 Millionen Kilometer weit fahren – etwa 25-mal zum Mond und zurück. Wenn ein solcher Ozeanriese Schiffbruch erleidet, dann sind die Folgen für die Meereswelt katastrophal.

Vielleicht ist es sicherer, Erdöl auf dem Landweg zu transportieren. Dafür pressen Maschinen die wertvolle Flüssigkeit mit hohem Druck in tausende Kilometer lange Rohre: die Pipelines. Pipelines führen von der Erdölförderstelle bis zum Abnehmer. Leider birgt auch diese Methode Gefahren. Immer wieder kommt es vor, dass Pipelines leckschlagen und das auslaufende Erdöl die Umwelt vergiftet.

Transportieren Erdöl auf dem Wasserweg: Supertanker
Transportieren Erdöl auf dem Wasserweg: Supertanker
Transportieren Erdöl auf dem Landweg: Pipelines
Transportieren Erdöl auf dem Landweg: Pipelines

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