zurück

Warum können Erdbeben Städten gefährlich werden?

Unsere Häuser stehen dem Anschein nach auf stabilem Grund: auf der Erdkruste! Doch der Schein trügt. Denn der Boden unter unseren Füßen reicht meistens nur 35 Kilometer tief. Er schwimmt auf heißem, dickflüssigem Gestein. Die Erdkruste besteht insgesamt aus mehreren Platten, die sich aneinander reiben und regelrecht ‚verspannen‘. Von Zeit zu Zeit wird die Spannung so groß, dass sie sich mit einem gewaltigen Ruck entlädt. Dann bebt die Erde unter mächtigen Stößen.

Manche Erdbeben sind so stark, dass Gebäude aus Stein und Beton wie Kartenhäuser in sich zusammenfallen. Andere sind kaum zu spüren und hinterlassen nur dünne Risse in den Hauswänden. Dank moderner Techniken sind wir Menschen einem Erdbeben nicht mehr hilflos ausgesetzt. Vorbereitung ist alles! In erdbebengefährdeten Gebieten werden die Gebäude – sogar die höchsten Wolkenkratzer – mit „Stoßdämpfern“ ausgestattet, welche einen Teil der Bodenschwingungen auffangen.

Zerstörte Häuser nach einem Erdbeben in Tibet
Zerstörte Häuser nach einem Erdbeben

banner_stadtgeschichtchen_artikelseite_groß