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Warum sind Gärten in der Stadt wichtig?

Immer mehr Stadtbewohner entdecken ihre Lust aufs Gärtnern. Allerdings besitzt nicht jeder Bürger einen Garten hinterm Haus. Da es zwischen Wohn- und Bürogebäuden an geeigneten Flächen mangelt, lassen sich Stadtbewohner einiges einfallen. Wenn Asphalt den Boden bedeckt, dann wachsen Kräuter, Blumen, Obst und Gemüse eben in Bäckerkisten, Eimern, Joghurtbechern oder Getränkekartons.

Einige Stadtgärtner bepflanzen sogar Flächen, auf denen es gar nicht erlaubt ist. Sie verwandeln zum Beispiel die Grünstreifen der Gehwege in bunte Blumenbeete. Mit solch illegalen Pflanzaktionen setzen sie dem Grau in grau der Städte farbenfrohe Oasen entgegen.

Die Gründe für die freiwillige Gartenarbeit sind so vielfältig wie die Gärten selbst. Manche Städter möchten sich ein Stück Natur in die Stadt holen. Andere möchten beim Gärtnern ihre Nachbarn besser kennenlernen. Wieder andere möchten exakt wissen, woher ihre Nahrungsmittel kommen, und pflanzen sie deswegen selbst an. Manche gründen auch Bürgerinitiativen, die „Unsere Stadt soll grüner werden“ heißen – oder so ähnlich.

Stadtgärten und andere Grünflächen sind nicht nur bei Menschen beliebt. Auch Tiere fühlen sich dort wohl. In vielen Städten gibt es mehr Tierarten als in den angrenzenden ländlichen Gebieten.

Ein Stadtgarten auf einem Dach in New York
Ein Stadtgarten auf einem Dach

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