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Warum tragen Chinesen manchmal Atemmasken in der Stadt?

In zahlreichen Städten auf der ganzen Welt leiden die Einwohner unter verschmutzter Luft. In den Millionenstädten Chinas ist die Luftverschmutzung allgegenwärtig; vor allem, wenn wieder einmal Smog herrscht. Dann tragen die Stadtbewohner Atemmasken, die einen Teil der Schadstoffe aus der Stadtluft herausfiltern. Besonders tückisch ist Feinstaub, der in die Atemwege gelangt.

Chinas Städte wuchsen in den vergangenen Jahrzehnten rasant an. Heute gibt es dort wesentlich mehr Autos, Heizungen, Kraftwerke und Fabriken als noch im 20. Jahrhundert. Dementsprechend ist auch der Verbrauch fossiler Brennstoffe enorm angestiegen. Doch es besteht Grund zur Hoffnung! Die schmutzigen alten Kohlekraftwerke sollen nach und nach ersetzt werden. Zukünftig wird in China mehr Strom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft erzeugt. Im ganzen Land entstehen neue Photovoltaikanlagen, Windkraftwerke und Wasserkraftwerke. Vielleicht fahren in der Zukunft sogar Elektroautos mit sauberem Strom durch Chinas Millionenstädte. Dann könnten auch die Chinesen in der Stadt endlich wieder frei durchatmen und bräuchten keine Atemmasken mehr zu tragen.

Ohne Atemschutz kaum zu ertragen: Smog in China
Ohne Atemmaske kaum zu ertragen: Smog in Chinas Millionenstädten

 

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