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Was ist Feinstaub?

Ist euch schon aufgefallen, dass sich Häuser entlang stark befahrener Straßen mit der Zeit grau verfärben? Das liegt an den zahllosen Autos, die Tag und Nacht vorbeifahren. Die Fahrzeuge verbrennen im Motor Treibstoffe aus Erdöl, um sich fortbewegen zu können. Dabei entstehen Abgase. Abgase bestehen größtenteils aus denselben Stoffen wie die Luft, die wir zum Leben brauchen. Ein geringer Teil der Autoabgase aber ist giftig. Dazu gehören feine Staub- und Rußteilchen. Sie sind so winzig, dass sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Ihr müsstet mindestens eine Million Feinstaubpartikel nebeneinander legen, um eine Länge von einem Meter zu erreichen. Die Partikel bewirken, dass sich weiß gestrichene Hauswände dunkler färben. Feinstaub zeigt sich nicht nur an den Hauswänden, sondern beeinträchtigt auch unsere Gesundheit. Denn beim Einatmen gelangt Feinstaub in die Atemwege und lagert sich dort ab – wie an den Hauswänden.

Zum Schutz der Gesundheit haben einige deutsche Städte Umweltzonen eingerichtet. In eine Umweltzone dürfen keine Fahrzeuge fahren, die zu viel Feinstaub produzieren. In einer Umweltzone zugelassene Autos erhalten einen Sticker für die Windschutzscheibe: die Umweltplakette. In China gibt es noch keine Umweltzonen. Dort schützen sich zahlreiche Stadtbewohner mit speziellen Atemmasken vor Feinstaub.

Autoabgase sind nicht nur wegen des Feinstaubs schädlich. Sie tragen auch mit dazu bei, dass saurer Regen entsteht.

Kann krank machen: zu viel Feinstaub in der Luft
Kann krank machen: zu viel Feinstaub in der Luft

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