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Was ist Lichtverschmutzung?

Ist euch schon aufgefallen, dass ihr den Sternenhimmel auf dem Land deutlich besser erkennen könnt als in der Stadt? Das liegt an der sogenannten Lichtverschmutzung. In der Stadt leuchten nachts unzählige Lichter: Autoscheinwerfer, Straßenlaternen, Wohnzimmerlichter, Leuchtreklamen und viele mehr. Die Stadtbeleuchtung ist um einiges heller als die Gestirne am Nachthimmel.

Lichtverschmutzung stellt für zahlreiche Tierarten ein gravierendes Problem dar. Anders als wir Menschen besitzen Tiere keine Rollläden, mit denen sie die unwillkommene Helligkeit in der Nacht aussperren können. In der Natur gibt es nachts kein Licht außer dem Mond, an dem sich die Tiere orientieren. In einer strahlend hellen Stadt verlieren Tiere deshalb oft die Orientierung. Dramatisch ist die Situation für Insekten. Sie fühlen sich von Licht magisch angezogen und flattern so lange drumherum, bis sie verbrennen oder vor Erschöpfung sterben.

Macht die Nacht zum Tage: Lichtverschmutzung
Macht die Nacht zum Tage: Lichtverschmutzung

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