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Was ist Smog ?

Manchmal spüren Städter die Luftverschmutzung überdeutlich – dann, wenn Smog herrscht. Smog! Hört sich komisch an, oder? Komisch ist Smog ist aber ganz und gar nicht. Bei Smog ist die Luft noch viel verschmutzter als sonst. Das könnt ihr sogar sehen. In  der Stadt liegt Nebel: Nebel aus Rauch. Daher hat der Smog auch seinen Namen (englisch: smoke = Rauch, fog = Nebel). Der sichtbare Teil des Smogs besteht aus feinen Ruß- und Staubpartikeln, dem sogenannten Feinstaub.

Den Smog verursachen wir Menschen, indem wir fossile Brennstoffe rigoros verbrauchen: in den Motoren unserer Autos, in unseren Heizöfen, in unseren Kraftwerken und Fabriken. Durch die Verbrennung von Erdöl und Erdgas entstehen gesundheitsschädliche Abgase. Normalerweise entweichen diese Abgase nach oben und werden vom Wind aus der Stadt fortgetragen; dann fallen die Abgase anderswo im sauren Regen wieder auf die Erde herab. Im Winter kann es aber passieren, dass sich eine warme Luftschicht über die kalte Stadtluft am Boden schiebt. Für die Abgase wirkt die Warmluft wie eine Käseglocke: die Abgase können nicht mehr nach oben in die Atmosphäre abziehen. Deshalb konzentrieren sich die Schadstoffe aus den Schornsteinen und Auspuffen in der Stadt. Es entsteht Smog.

Smog ist gesundheitsschädlich und riecht widerlich! Smog tritt im Winter häufiger auf als im Sommer. Kritisch wird es, wenn der Smog mehrere Tage lang anhält. In solchen Fällen kann die Stadtverwaltung Smogalarm auslösen. Dann dürfen keine Autos mehr fahren, Heizungen werden abgeschaltet und Fabriken stillgelegt. Das kommt in Deutschland nur noch selten vor. Anderswo auf der Welt ist der Smog an einigen Tagen dagegen so dicht, dass sich etliche Städter nur noch mit Atemmasken vor die Haustür wagen. Das ist zum Beispiel häufiger in der chinesischen Hauptstadt Peking der Fall.

Sieht aus wie Nebel: Smog
Nebel aus Rauch: Smog

 

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