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Was sind Gated Communities?

In Städten – besonders mit einer hohen Kriminalitätsrate – fürchten sich die Menschen vor Räubern und Einbrechern. Vor allem die Wohlhabenden fühlen sich von denen bedroht, die weniger besitzen als sie. Und was machen Menschen, die ihren Reichtum schützen wollen? Sie errichten hohe Zäune rund um ihr Zuhause. Diese eingezäunten Wohnviertel nennt man Gated Communities (englisch: gated = eingezäunt, community = Gemeinschaft).

In manchen Städten werden bereits komplette Stadtviertel eingezäunt und bewacht, damit sich die Bewohner sicher fühlen. Einerseits ist das verständlich, denn niemand hat gerne Angst. Andererseits wird der Graben zwischen Arm und Reich dadurch immer tiefer. Das Misstrauen wächst. Der Nachbar auf der einen Seite fragt sich, was der andere auf der anderen Seite des Zauns wohl gerade ausheckt.

In Deutschland stellen Gated Communities bisher noch die Ausnahme dar. Aber es gibt sie bereits. Das bekannteste Beispiel ist die Arcadia-Wohnanlage in Potsdam.

Sollen vor Verbrechern schützen: Mauern und Zäune
Sollen vor Kriminellen schützen: Mauern und Zäune
Eingang zu einer bewachten Wohnsiedlung
Eingang zu einer bewachten Wohnsiedlung

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