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Seit wann gibt es Fabriken?

Im Laufe der industriellen Revolution hielten seit dem 19. Jahrhundert Fabriken mit riesigen Maschinen Einzug in die Städte. Durch die Maschinisierung der Produktion verlor handwerkliches Geschick immer mehr an Bedeutung. Seitdem zählte hauptsächlich die menschliche Arbeitskraft.

In einer einzigen Fabrik mühten sich hunderte von Arbeitern bis zu 16 Stunden am Tag ab. Manche Arbeiter verließen nicht einmal nach Feierabend das Fabrikgelände, auf dem sie in eigens erbauten Arbeiterwohnvierteln hausten. Fabriken wurden zum Zentrum der Welt für Millionen Menschen. Die Arbeit in den Fabriken folgte dem Rhythmus mächtiger Dampfmaschinen, welche mit Kohle befeuert wurden. 

Im 19. Jahrhundert wurden Fabriken häufig mitten in den Städten aus dem Boden gestampft. Qualm aus unzähligen Schornsteinen ließ die Gebäude grau erscheinen. Qualm verdeckte den blauen Himmel. Qualm verpestete die Stadtluft und raubte den Menschen den freien Atem. Heute gibt es daher Stadtplaner, die mit ihren Flächennutzungsplänen dafür sorgen, dass Fabriken an den Stadtrand gebaut werden.

Eine Nähmaschinenfabrik in Dresden
Eine Nähmaschinenfabrik in Dresden

 

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