zurück

Wann wurden die ersten Kolonialstädte in Amerika gegründet?

Im Jahre 1492 entdeckte der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent – das heißt: er entdeckte ihn wieder, denn die Wikinger waren bereits ein halbes Jahrtausend zuvor in Amerika gelandet.

In der frühen Neuzeit eroberten und besiedelten Europäer Amerika. Die neuen Herrschaftsgebiete, fernab von Europa, nennt man Kolonien. Spanier und Portugiesen gründeten die ersten Kolonien in der neuen Welt. Die Herzstücke der Kolonien bildeten Städte, von denen aus das Land gewaltsam beherrscht und ausgebeutet wurde. Die meisten Kolonialstädte wurden direkt am Meer gebaut. Ihre Häfen verbanden die neue mit der alten Welt. In den Hafenstädten landeten Schiffe, welche Siedler, Soldaten, Sklaven, Missionare, Pferde und zahllose Waren aus Europa mitbrachten. Mit Gold und Silber beladen segelten sie über den atlantischen Ozean wieder zurück nach Hause.

Manchmal landeten in den amerikanischen Kolonien Seefahrer, die alles andere als willkommen waren: Piraten! Manch eine Seeräuberflotte war so schlagkräftig, dass sie es mit einer ganzen Stadt aufnehmen konnte. Zum Schutz vor Angriffen wurden an den Häfen wehrhafte Festungen errichtet, die mit Kugeln aus donnernden Kanonen die Schiffe der Angreifer im Meer versenken konnten. Eine besonders beeindruckende Festung könnt ihr noch heute im kolumbianischen Cartagena besichtigen.

Mehrwissenwoller finden auf kinderzeitmaschine.de eine Menge spannender Infos über die Entdeckung Amerikas.

Eine alte Festung in der kolumbianischen Stadt Cartagena
Eine Festung in der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena

 

banner_stadtgeschichtchen_artikelseite_groß