zurück

Warum gab es nach dem Zweiten Weltkrieg Schwarzmärkte?

Am Ende des Zweiten Weltkriegs lagen hunderttausende Gebäude in Trümmern. Das galt entsprechend auch für Fabriken, in denen lebenswichtige Waren hergestellt worden waren. In der Nachkriegszeit wurde vieles Lebensnotwendige knapp, weil kaum noch etwas produziert werden konnte. Die Menschen in den Städten litten großen Mangel.

Auch in Zeiten des Mangels gibt es ‚schwarze Schafe‘, die sich an der Not ihrer Mitmenschen bereichern. Das sah nach dem Zweiten Weltkrieg nicht anders aus. So konnte ein Kilogramm Brot im Jahre 1946, nach Kriegsende, 100- bis 200-mal so viel kosten wie vor Ausbruch des Krieges im Jahre 1938.

Die Menschen tauschten auf Schwarzmärkten ihre Besitztümer gegen Lebensmittel und andere Waren ein, da kaum genügend Geld vorhanden war. Schwarzmärkte waren keine Märkte im eigentlichen Sinne. Sie waren verboten! Da aber zahllose Menschen große Not litten, kümmerte sich kaum jemand um das Verbot.

 

Gibt es überall wo Mangel herrscht: Schwarzmärkte
Gibt es fast überall dort, wo Mangel herrscht: Schwarzmärkte

 

banner_stadtgeschichtchen_artikelseite_groß