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Warum wuchs die Bevölkerung in der Jungsteinzeit?

In der Altsteinzeit lebten nur sehr wenige Menschen auf der Erde. Eine wesentlich größere Bevölkerung wäre nicht satt geworden.

Denn um zu überleben, brauchte ein Jäger ein Jagdgebiet, das so groß war wie 140 Fußballfelder. Ein Viehzüchter benötigte die Fläche von 20 Fußballfeldern, um seinen Magen ausreichend füllen zu können. Ein Ackerbauer kam mit einer Fläche von 7 Fußballfeldern aus.

Daher konnte nach der Einführung von Ackerbau und Viehzucht ein Stück Land in der Jungsteinzeit viel mehr Personen ernähren als zuvor in der Altsteinzeit. Deswegen vermehrten sich die Menschen rasch; die Bevölkerung nahm zu. Das Bevölkerungswachstum stellte die Grundvoraussetzung für die Entstehung der ersten Städte dar.

Schafft Nahrung für wenige Menschen: die Jagt
Ernährt wenige Menschen: die Jagd
Schafft Nahrung für mehr Menschen: Viehzucht
Ernährt einige Menschen mehr: Viehzucht
Schafft Nahrung für viele Menschen: Ackerbau
Ernährt viele Menschen: Ackerbau

 

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