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Was bedeutet Romanik?

Als Romanik bezeichnen wir eine kunstgeschichtliche Epoche, die vor etwa 1.000 Jahren im Frühmittelalter begann und etwa 200 Jahre andauerte. Bei den meisten romanischen Gebäuden, die bis heute erhalten geblieben sind, handelt es sich um Kirchen. Wohnhäuser wurden zu dieser Zeit meist aus Holz gebaut; sie sind längst verfallen.

Der Begriff Romanik wurde gewählt, weil dieser Baustil frappierende Ähnlichkeiten mit der römischen Architektur der Antike aufweist. Romanische Fenster sind recht klein und haben einen runden Bogen. Romanische Mauern sind sehr dick, damit sie das Gewicht der schweren Dächer tragen können. Ein typisch romanisches Dach besteht aus einem Tonnengewölbe, das innen die Form eines Halbkreises aufweist. Mit dem Baustil der Romanik konnten die Menschen größere Hallen bauen als jemals zuvor.

Die vergangenen 2.000 Jahren werden in eine ganze Reihe sich überlappender kunstgeschichtlicher Epochen eingeteilt, die sich in unterschiedlichen Baustilen zeigen. In chronologischer Reihenfolge: die Antike, die Romanik, die Gotik, die Renaissance, das Barock, der Klassizismus, der Historismus und die Moderne.

Dicke Mauern, kleine Fenster: Eine typisch romanische Kirche
Dicke Mauern, kleine Fenster: eine typisch romanische Kirche

 

 

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