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Was heißt Absolutismus?

In Monarchien haben Adelige das Amt des Staatsoberhauptes inne – solange, bis sie sterben, gestürzt werden oder ihre Position freiwillig aufgeben. In Deutschland gibt es seit 1918 keine Monarchen mehr; anderswo in Europa allerdings schon. Großbritannien hat eine Königin; in Spanien sitzt ein König auf dem Thron. In beiden Ländern darf der Monarch allerdings nicht mehr schalten und walten, wie es ihm gefällt. Politische Entscheidungen werden auch dort von gewählten Politikern getroffen. Die heutigen europäischen Königinnen und Könige müssen sich an die Gesetze halten, wie sämtliche Bürger auch.

Früher war das anders. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert wurden die meisten europäischen Staaten von Monarchen regiert, die nahezu uneingeschränkte Macht besaßen. Diese Regierungsform nennt man Absolutismus. Ein absolutistischer Herrscher war niemandem Rechenschaft schuldig. Er fühlte sich von Gott berufen. Er stand über den Gesetzen des Staates. Mehr noch: er betrachtete sich selbst als Zentrum des Staates. Auf den Punkt brachte dieses Selbstverständnis Ludwig XIV. von Frankreich, der sogenannte Sonnenkönig. Er erklärte: „L’état c’est moi“ – der Staat bin ich.

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Inbegriff des absolutistischen Herrschers: Ludwig XIV (14) von Frankreich
Inbegriff des absolutistischen Herrschers: Ludwig XIV. (14.) von Frankreich

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