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Was ist der Limes?

Je weiter sich das römische Reich ausbreitete, desto länger wurde die Grenze, die vor Eindringlingen geschützt werden musste. Im ersten Jahrhundert nach Christus begannen die Römer mit dem Bau einer einzigartigen Grenzbefestigung: dem Limes!

Im Gebiet des heutigen Deutschlands war der Limes sehr stark gesichert, denn die Römer fürchteten sich vor den Überfällen germanischer Stämme, die jenseits der Grenze lebten. Der Limes bestand aus Palisaden angespitzter Holzstämme, die in den Boden eingegraben wurden. Im Schutz der Palisaden standen Wachtürme. Wenn Gefahr drohte, sandten die Wächter mit Horn- und Feuersignalen Nachrichten von einem Turm zum nächsten. Auf diese Weise wurden die Legionäre in den Kastellen alarmiert und konnten sich eilig zum Kampf rüsten.

Nicht überall war der Limes so stark befestigt wie in Germanien. Mancherorts markierte nur eine Straße, ein Erdwall oder ein Fluss die Grenze des römischen Reichs.

Konnte auch der Limes nicht immer verhindern: Germanenüberfälle
Schützte das römische Reich vor Überfällen der Germanen: der Limes
Nachbau des LImes bei Vielbrunn
Nachbau des Limes bei Vielbrunn

 

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