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Was ist ein Aquädukt?

Die Römer betrieben vor 2.000 Jahren großen Aufwand, um ihre Städte und Kastelle mit sauberem Wasser zu versorgen. Wasserquellen lagen oft weit entfernt von den Siedlungen. In kilometerlangen Leitungen, den Aquädukten, floss das kostbare Nass bis in die städtischen Auffangbecken, die Zisternen.

Mancherorts mussten die römischen Baumeister die Wasserleitungen über weite Täler führen. An diesen Stellen entstanden eindrucksvolle Aquäduktbrücken, die bis zu 50 Meter hoch sein konnten. In der Stadt verteilten Rohre aus Ton oder Blei das Wasser überallhin.

Die Römer waren ihrer Zeit nicht nur in Sachen Wasserversorgung meilenweit voraus. Auch bei der Abwasserentsorgung setzten die römischen Baumeister Maßstäbe, die erst Jahrhunderte später wieder erreicht werden sollten. Schmutziges Wasser wurde in offene oder abgedeckte Kanäle geleitet und im nächstbesten Fluss entsorgt.

Der Pont du Gard in Frankreich
Ein Aquädukt: der Pont du Gard in Frankreich

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