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Was sind Pfahlbauten?

In der Jungsteinzeit, vor etwa 6.000 Jahren, begannen unsere Vorfahren damit, Pfahlbauten an den Ufern von Gewässern zu errichten. An seichten Stellen trieben sie Baumstämme in den nassen Boden. Auf die Stämme setzten sie Hütten aus Lehm, Holz und Schilf.

Einerseits waren die Pfahlbauten sehr zweckmäßig, denn das Wasser schützte die Bewohner vor Feinden und wilden Tieren. Andererseits stellte das Wasser eine ständige Bedrohung dar, weil es die Hütten nach starken Regengüssen überfluten konnte. Nachbildungen solcher jungsteinzeitlicher Bauwerke könnt ihr im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee besichtigen.

Auch heute werden noch Pfahlbauten errichtet – in Südostasien, Neuguinea, Westafrika und Südamerika. Sogar in Deutschland werden noch Häuser auf Pfähle gesetzt. Habt ihr schon mal Ferien an der Nordsee verbracht? Dann kennt ihr vielleicht die Pfahlbau-Restaurants direkt am Strand.

 

Nachbau eines Pfahlbaus im Bodensee
Nachbau eines Pfahlbaus in Unteruhldingen am Bodensee
Ein Haus auf Pfählen an der Nordseeküste
Ein Haus auf Pfählen an der Nordseeküste

 

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