zurück

Was wurde im Mittelalter aus den antiken Römersiedlungen?

Gegen Ende des 4. Jahrhunderts zogen sich die Römer aus den germanischen Gebieten zurück und hinterließen zahlreiche Siedlungen, Städte und Kastelle. Im frühen Mittelalter zeugten von den römischen Errungenschaften nur noch Mauerreste und eingestürzte Gebäude. Trotzdem kehrte Leben in die Ruinen zurück. Neue Siedler bahnten sich Wege durch die Trümmer, um neue Hütten aus Holz zu bauen. Die Trampelpfade verbreiterten sich mit der Zeit, bis schließlich die ersten Straßen entstanden. Diese Straßenverläufe gibt es in einigen Städten selbst heute noch. Sogar Relikte der römischen Gemäuer könnt ihr zum Teil noch entdecken: in romanischen Kirchen und in mittelalterlichen Stadtmauern.

Folgen teilweise Wegen aus der Römerzeit: die Straßen von Köln
Folgen teilweise Wegen aus der Römerzeit: die Straßen von Köln

banner_stadtgeschichtchen_artikelseite_groß