zurück

Wie hausten die Menschen in der Jungsteinzeit?

In den Gebieten des heutigen Deutschlands gaben vor etwa 7.000 Jahren die meisten Nomaden ihre rastlosen Wanderungen auf und wurden sesshaft. Zum ersten Mal in der Geschichte bauten Menschen in der Jungsteinzeit feste Behausungen für sich und ihr Vieh.

Bei der Mehrzahl der jungsteinzeitlichen Wohnstätten handelte es sich um sogenannte Langhäuser. Langhäuser wurden ihrem Namen gerecht. Sie konnten bis zu 40 Meter lang und über 6 Meter breit werden. Ihre Wände bestanden aus Holzpfosten, die mit Flechtwerk und Lehm verkleidet wurden. Dächer aus Astwerk, Gras und Schilf sorgten dafür, dass die Bewohner auch bei Regen trockene Füße behielten.

In der Jungsteinzeit gab es aber auch andere Gebäudetypen, Pfahlbauten zum Beispiel.

Recht geräumig: ein jungsteinzeitliches Langhaus
Recht geräumig: ein jungsteinzeitliches Langhaus

 

banner_stadtgeschichtchen_artikelseite_groß