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Was bedeutet Ladensterben?

Die meisten Menschen machen noch ab und an einen Einkaufsbummel durch die Innenstadt. Dort gibt es eine ansehnliche Auswahl an Kaufläden. Die Kaufläden der Innenstädte bekamen in den letzten Jahrzehnten Konkurrenz von Einkaufszentren an den Stadträndern. Die Einkaufszentren bieten ein reichliches Warenangebot und sind oft günstiger als kleinere Läden. Ein Teil der Kundschaft nutzt deswegen die innerstädtischen Angebote nicht mehr, sondern shoppt lieber in den Einkaufszentren. Für die Kaufläden hat das fatale Folgen. Wenn sie nicht genügend verkaufen, dann müssen sie ihre Angestellten entlassen und das Geschäft aufgeben. 

Auch die großen Einkaufszentren haben Konkurrenz bekommen – im Internet. Dort ist die Auswahl noch größer und die Preise sind noch niedriger. Viele Menschen verlassen zum Einkaufen gar nicht mehr das Haus. Nun verlieren die Einkaufszentren Kunden – wie zuvor schon die Kaufläden. Auch den Einkaufszentren droht das Aus, wenn sie mit dem Verkauf ihrer Artikel nicht genügend Geld verdienen.

Wenn in einer Stadt mehr und mehr Kaufläden schließen, dann spricht man von einem Ladensterben. Mancherorts steht es um die Einkaufsmöglichkeiten bereits so schlecht, dass die Einwohner nicht mehr wissen, wo sie ihre Einkäufe tätigen sollen. Das ist problematisch! Besonders für jene, die kein Auto besitzen, mit dem sie zum nächstbesten Supermarkt fahren können.

Hat seid langem geschlossen: ein alter Laden
In diesem Laden hat schon lange niemand mehr eingekauft.

 

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