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Was haben Wale mit der Straßenbeleuchtung zu tun?

Was glaubt ihr: Was haben Wale mit der Straßenbeleuchtung zu tun? Gar nichts? Oh doch! Die ersten Laternen wurden mit Tran betrieben. Tran wird aus der dicken Fettschicht von Walen gewonnen. Damit die Stadtbewohner nachts etwas sehen konnten, mussten zahllose Wale sterben. Zum Glück wurden die Tranlaternen im 19. Jahrhundert durch Gaslaternen ersetzt. Sonst wären die Wale womöglich ganz und gar aus den Weltmeeren verschwunden. Über die nächtliche Beleuchtung freuten sich damals auch nicht alle Städter. Diebe und Räuber ärgerten sich schwarz – sie wurden im Schein der Laternen sofort erkannt.

Heute stehen in den Städten unzählige elektrische Straßenleuchten, die an das Stromnetz angeschlossen sind. Hell erleuchtet ist es in der Nacht entlang der stark befahrenen Straßen. Das künstliche Licht hilft Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern, sich im Dunkeln rechtzeitig gegenseitig zu erkennen – bevor ‚es kracht‘. Für manch einen Städter sind die vielen Straßenlaternen zu viel des Guten. Sie leiden unter Lichtverschmutzung.

In Straßenlaternen wurde Waltran verbrannt
In Straßenlaternen wurde früher das Fett von Walen verbrannt

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