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Wie funktioniert eine Kläranlage?

Abwasser wird durch lange Wasserrohre bis zur Kläranlage geleitet. Es enthält Kot, Urin, Toilettenpapier, Essensreste, Sand, Kies, Glassplitter, Öl, Plastik und viele andere Schmutzteilchen.

In der Kläranlage wird das Abwasser durch ein ausgeklügeltes System gereinigt. Grober Dreck wie Toilettenpapier wird mit einer Art Rechen abgefangen. Feinere Teilchen, wie Glassplitter, Kies und Sand, fließen langsam durch einen Sandfang und setzen sich dort auf dem Boden ab.

Danach fließt das Abwasser durch ein Vorklärbecken – und zwar noch langsamer. Dort sinken Teilchen, die kleiner sind als ein Sandkorn, auf den Grund. Öle, Fette und Plastikteilchen dagegen schwimmen oben auf dem Wasser und werden dort abgeschöpft.

Im nächsten Klärbecken fressen Kleinstlebewesen – Bakterien und Pilze – weitere Schmutzstoffe auf. Die klitzekleinen Lebewesen möchten wir allerdings nicht im Trinkwasser wiederfinden. Deswegen lässt man sie im nächsten Becken absinken, dem sogenannten Nachklärbecken. Nach all diesen Prozessstufen ist das Wasser so sauber, dass es in einen Fluss und damit zurück in den Wasserkreislauf geleitet werden kann.

Die modernsten Kläranlagen gehen sogar noch einen Schritt weiter. Dort wird das Abwasser mit UV-Licht bestrahlt, um Krankheitserreger abzutöten.

Sorgen für sauberes Wasser: Kläranlagen
Sorgen für sauberes Wasser: Kläranlagen

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