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Warum fahren nicht alle Straßenbahnen auf der Straße?

Früher fuhren alle Straßenbahnen auf Gleisen, die sich unmittelbar auf der Straße befanden. Daher stammt der Name Straßenbahn. Heute fahren Straßenbahnen oft auf einer eigenen Fahrspur an der Autospur vorbei – oder in Tunneln unter der Autospur hindurch. Auf diese Weise können Straßenbahnen die Fahrgäste schneller ans Ziel bringen, denn ihnen kommen keine Verkehrsstaus in die Quere. Straßenbahnen, die hauptsächlich unterirdisch fahren, werden U-Bahnen genannt. Stadttouristen finden oberirdische Straßenbahnen logischerweise attraktiver als unterirdische U-Bahnen. Schließlich wollen sie von der Stadt, die sie besuchen, auch möglichst viel sehen.

Die weitaus meisten Straßenbahnen werden mit elektrischem Strom betrieben, der in Kraftwerken produziert wird. Die erste elektrische Straßenbahn der Welt gab es übrigens in Deutschland! Der Ort des Geschehens war das villenreiche Lichterfelde bei Berlin. Dort zuckelte die erste elektrische Straßenbahn am 16. Mai 1881 los. Zuvor wurden Straßenbahnen von Pferden gezogen.

Übrigens: falls ihr den Begriff Straßenbahn nicht kennt, dann wohnt ihr wahrscheinlich in Süddeutschland, in Österreich oder in der Schweiz. Dort heißen Straßenbahnen nämlich Tram.

Eine Straßenbahn in Augsburg
In Augsburg fährt die Straßenbahn tatsächlich auf der Straße

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