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Warum gäbe es ohne Erdöl keine Straßen?

Ohne den fossilen Brennstoff Erdöl gäbe es auf den Straßen kaum Autoverkehr. Das ist keine Überraschung. Ihr wisst bestimmt, dass die meisten Treibstoffe aus Erdöl bestehen. Wisst ihr aber auch, dass es ohne Erdöl nicht einmal die Straßen selbst gäbe – zumindest keine aus Asphalt?!

Asphalt besteht überwiegend aus kleinen Steinchen, die ihr als Schotter kennt. Würde man nur diese Steinchen auf die Erde legen und mit Autos darüberfahren, dann wäre die Fahrbahn nach kurzer Zeit nicht mehr glatt und eben. Stattdessen entstünden tiefe Fahrrillen. Beim Beschleunigen würden die Fahrzeuge den Schotter zudem aus dem Straßenbett katapultieren. Beim Asphaltieren einer Straße müssen die Steinchen fest miteinander verbunden werden. Dafür wird klebriges Bitumen verwendet, das aus Erdöl hergestellt wird. Bitumen übernimmt von Erdöl noch eine bemerkenswerte Eigenschaft: Es ist wasserabweisend und hält die Straßendecke auch bei Regen zuverlässig zusammen.

Die wasserabweisende Asphaltschicht der Straßen besitzt aber auch einen Nachteil. Regen, der auf Asphalt fällt, kann nicht im Erdreich versickern. Das Regenwasser muss durch Wasserabläufe und Abwasserrohre aufwendig abgeleitet werden.

Eine Asphaltstraße entsteht
Eine Asphaltstraße entsteht

 

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