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Wie kommen Menschen mit Behinderungen in der Stadt zurecht?

Menschen mit körperlichen Behinderungen fällt es teilweise schwer, sich ohne Hilfe in der Stadt zu bewegen. Manche sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. In Städten treffen sie auf viele Hindernisse. Ihre Mitmenschen, die mühelos gehen und sehen können, bemerken die Hürden meist gar nicht.

Rollstuhlfahrer finden regelmäßig Hindernisse vor. Sie können hohe Bordsteine nicht überwinden und zugeparkte Gehwege nicht passieren. Auch Eingänge und Haltestellen, die nur über Treppen zu erreichen sind, können Rollstuhlfahrer alleine nicht bewältigen. Deswegen gibt es mittlerweile vielerorts Rampen und Aufzüge, die den Betroffenen ein selbständiges Fortkommen erleichtern. Auch die moderne Kommunikationstechnik bietet Hilfe. Spezielle Apps für Handys zeigen Rollstuhlfahrern Strecken mit möglichst wenig Barrieren an.

Manche sehbehinderten Menschen verfügen über einen außerordentlichen Gehör- und Tastsinn. Das kommt ihnen zugute, wenn sie in der Stadt unterwegs sind. In den Innenstädten signalisieren einige Fußgängerampeln akustisch, ob sie rot oder grün leuchten. An Straßenbahn- und S-Bahn-Haltestellen können Blinde mit ihrem Stock einen rauen Leitstreifen ertasten. Dadurch erfahren sie, wie weit sie vorgehen können, bevor es gefährlich wird.

Machen Rollstuhlfahrern das Leben leichter: Rampen an Eingängen
Machen Rollstuhlfahrern das Leben leichter: Rampen an den Eingängen

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