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Was ist ein Iglu?

Iglus sind Behausungen aus Eis und Schnee. Sie können im hohen Norden überlebenswichtig sein. Stellt euch vor, ihr werdet auf einer Wanderung von einem Schneesturm überrascht. Da rettet ein Dach über dem Kopf euer Leben – auch wenn es nur aus Schnee ist. Obwohl das Baumaterial eiskalt ist, kann es in einem Iglu +5°C warm werden, während draußen eisige -50°C herrschen.

Erfunden wurde das Iglu von den Ureinwohnern Nordamerikas und Grönlands: den Inuit. Sie übernachteten während ihrer langen Jagdausflüge in Iglus. Das war praktisch, denn das passende Baumaterial – Schnee – gab es ja überall. Ein geübter Iglubauer konnte seine Behausung in einer halben Stunde errichten. Wir bräuchten vermutlich mindestens dreimal so lange. Das macht aber nichts: schließlich müssen wir auch nicht in einem Iglu schlafen.

Eine Hütte aus Schnee und Eis: das Iglu
Eine Hütte aus Schnee und Eis: das Iglu

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