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Wie leben die Inuit heute?

Als Inuit bezeichnet man die Angehören von Volksgruppen, die bereits seit Jahrtausenden im eiskalten Norden Amerikas und in Grönland leben. Manchmal werden sie auch Eskimos genannt, doch ist diese Bezeichnung umstritten.

Da im hohen Norden keine Bäume wachsen, bauten die nomadischen Inuit ihre Unterkünfte früher meist aus Walknochen und Steinen. Zur Not tat es auch ein Iglu aus Schnee. Die Inuit hatten keine Heizungen, keine motorisierten Fahrzeuge, kein Fernsehen und kein Internet. Aber sie waren frei und sie konnten tun und lassen, was immer sie wollten.

In den 1960-er Jahren wurden die meisten Inuit gezwungen, in dauerhafte Siedlungen zu ziehen. Glücklich wurden sie dort nicht. In den Inuitsiedlungen fehlt es an vielem: an Arbeitsplätzen, an guten Schulen, an Ärzten und insgesamt an Hoffnung. Manche Inuit sind heute so verzweifelt, dass sie zu viel Alkohol trinken und sich sogar selbst umbringen. Doch wieder so leben wie ihre Vorfahren – das können die meisten Inuit auch nicht. Sie haben ihre traditionelle Lebensweise verlernt!

Hier lebten die Menschen vom Walfang: Qeqertarsuaq in Grönland
Hier lebten hauptsächlich Inuit: Qeqertarsuaq in Grönland

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