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Gibt es in der Zukunft schlaue Häuser?

Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass euer Smartphone klüger ist als ihr selbst? Dieses Gefühl könnten Menschen in naher Zukunft auch bei ihren Häusern haben – bei ihren Smart Homes (englisch: smart = schlau, home = Zuhause). Im Smart Home werden Dinge mit dem Internet verbunden, um Sicherheit und Bequemlichkeit zu erhöhen. Deshalb spricht man auch vom ‚Internet der Dinge‘.

In einem solch schlauen Haus lassen sich per App auf dem Handy oder Tablet Teile der Haustechnik fernsteuern; zum Beispiel die Beleuchtung, die Heizung, die Rollläden, die Unterhaltungselektronik und die Alarmanlage. Einerseits ist das ungemein praktisch. Das Internet der Dinge birgt jedoch auch Risiken. Wenn ein Hausbesitzer die Alarmanlage eines Smart Homes per App einschalten kann, dann kann auch ein technisch begabter Einbrecher die Alarmanlage ‚hacken‘ und ausschalten. Schließlich verschaffen sich Hacker bereits heute Zugang zu stark gesicherten Computern und Netzwerken.

Wenn wir uns im Internet bewegen, dann hinterlassen wir Spuren, die von anderen fleißig gesammelt werden. Bei diesen Spuren handelt es sich um persönliche Daten, die jede Menge über ihre Urheber verraten; etwa, wofür sie gerne und häufig Geld ausgeben. Diese Daten werden zum Beispiel genutzt, um für jeden Internetnutzer passgenaue Werbung zu schalten. In einem Smart Home würden wir solche Spuren auch im Internet der Dinge hinterlassen; beim Heizen, beim Licht einschalten und bei vielen anderen Alltagstätigkeiten.

In der Zukunft lassen sich Architekten vielleicht noch andere faszinierende Konstruktionen einfallen; zum Beispiel Häuser, die wachsen wie Bäume, bionische Bauwerke, Hauswände mit eingebauten Gärten, gedruckte Gebäude, schwimmende Städte und Häuser mit Algenwänden.

Ganz schön smart: Haussteuerung mit dem Handy
Ganz schön smart: Haussteuerung mit dem Handy

 

 

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