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Making-of Stadtgeschichtchen.de

 Hier könnt ihr erfahren, wie die Stadtgeschichtchen-Seite entstanden ist. Schritt für Schritt. 

Schritt 1

Die Idee

Hallo, ich bin der Remo. Heute arbeite ich hauptsächlich als Illustrator und erstelle Zeichnungen. Zuvor habe ich Stadtplanung studiert. Die Leute haben mich immerzu gefragt, was man denn als Stadtplaner eigentlich macht. Damals kam mir die Idee zu einem Bilderbuch. Es sollte den Lesern auf simple Weise erklären, was es mit unseren Städten auf sich hat. Aus der Bilderbuchidee wurde später die Stadtgeschichtchen-Seite im Internet.

Idee

Schritt 2

Fundraising

Die Gestaltung einer Internetseite kostet viel Geld. Schließlich steckt eine Menge Arbeit darin. Zum Glück gibt es „Ein Netz für Kinder“. Das ist eine gemeinsame Initiative von Politik, Wirtschaft und Institutionen des Jugendmedienschutzes, die davon überzeugt ist, dass eine Vielzahl qualitativ hochwertiger, altersgerechter und interessanter Angebote für Kinder den besten Medienschutz bilden. „Ein Netz für Kinder“ fördert den Aufbau, den Unterhalt und die Pflege neuer Internetangebote – zum Beispiel Stadtgeschichtchen.de.

Fundraising

Schritt 3

Die Recherche

Bevor die Arbeit nun richtig losgehen kann, muss ich haufenweise Bücher lesen. Puh!

Recherche

Schritt 4

Die Schreibarbeit

Das Schreiben langer Texte ist mühsam. Das weiß jeder, der in der Schule schon einen Aufsatz verfassen musste. Vor Fehlern ist niemand gefeit. Eigentlich sollte ich es ja lieber für mich behalten, aber euch verrate ich es: Rechtschreibung ist nicht gerade meine große Stärke. Glücklicherweise korrigiert der Computer die meisten Patzer von ganz alleine. Um den Rest kümmert sich meine Lektorin.

Texten

Schritt 5

Die Handskizzen

Parallel zu den Texten erstelle ich die ersten Zeichnungen per Hand. Das sind einfache Bleistiftskizzen auf Papier, die mit der Zeit immer genauer werden. So entstehen Schritt für Schritt die ersten Bilder.

Handskizze

Schritt 6

Zeichnen am Computer

Sobald ich weiß, wie die Bilder aussehen sollen, lege ich Bleistift und Papier beiseite. Nun kommt der Computer ins Spiel. Gezeichnet wird ab sofort auf einen Grafiktablet. Das ist sehr praktisch, weil die Bilder direkt auf dem Computerbildschirm erscheinen. Fehler lassen sich mit dem Rechner viel leichter beheben als auf dem Zeichenblock. Außerdem kann ich einzelne Teile kopieren und in ein anderes Bild einfügen. Das spart Zeit.

 Zeichnen am Computer

Schritt 7

Die Hörtexte

Habt ihr schon einmal eure eigene Stimme auf Band aufgenommen und abgespielt? Ich schon! Das hat sich äußerst merkwürdig angehört. Seither weiß ich, dass richtiges Sprechen gelernt sein will. Die Stadtgeschichtchenfiguren erhalten ihre Stimmen deshalb von echten Profis, und zwar von den Sprechern von Radio Mephisto.

Aufnahmestudio

Schritt 8

 Usability Test

Wer lange Zeit an ein und derselben Aufgabe arbeitet, neigt irgendwann dazu, die eigenen Fehler zu übersehen. Das gilt auch für die Stadtgeschichtchen. Darum habe ich mir Hilfe bei Experten in Sachen Kinderseiten gesucht. Eine fünfte und eine sechste Klasse des Staufer-Gymnasiums Waiblingen prüften jeweils ein Probekapitel auf Herz und Nieren.

8_usability

Schritt 9

Das Lektorat

Beim Schreiben schleichen sich ab und zu sprachliche Fehler ein. Manche können recht peinlich sein, wenn sie nicht rechtzeitig korrigiert werden – und sie stören den Textfluss. Bei den Stadtgeschichtchen begab sich eine Freundin von mir auf Fehlersuche (und wurde auch fündig …).

Lektorat

Schritt 10

Das Webdesign

Bevor die Stadtgeschichtchen nun endlich im Internet erscheinen, muss meine Webdesignerin noch eine Unmenge an Codes aneinanderreihen. Aus einem Zahlen-, Zeichen-, Wort- und Buchstabenwirrwarr formt sie eine funktionierende Internetseite. Eigentlich ist es gar kein Wirrwarr. Man muss die Codes nur richtig zu lesen wissen – wie eine Geheimsprache.

Webdesign

Schritt 11

Das Netzwerk

Wer eine Internetseite für Kinder erstellt, der muss sich über vieles informieren. Niemand kann alles wissen. Deswegen ist es wichtig, sich mit anderen Kinderseitenbetreibern zu vernetzen und sich gegenseitig zu unterstützen. Der eine ist zum Beispiel ein Technik-Ass. Die andere kennt sich bestens mit der Rechtslage aus. Eine dritte Person kann besonders gut zeichnen oder schreiben oder fotografieren oder musizieren usw. Zusammen sind wir Kinderseitenbetreiber richtig schlau! Einmal im Jahr treffen wir uns zum Fachsimpeln auf einem Schloss in Brandenburg.

Netzwerk

Schritt 12

Werbung

Die Stadtgeschichten sind fertig und können im Web besucht werden. Prima! Eine Sache fehlt aber noch: Werbung! Schließlich sollen die Menschen auch erfahren, dass es eine tolle neue Internetseite gibt. Daher heißt es am Ende noch einmal: Ärmel hochkrempeln und werben, was das Zeug hält – mit Videos, Flyern, Postern, Presseberichten und jeder Menge Mund-zu-Mund-Propaganda!

Werbung

Schritt 13

Fertig!

Fertig

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